unerwartet interessanter Screenshot  aus dem GoPro Onboard-Video

unerwartet interessanter Screenshot aus dem GoPro Onboard-Video

Am Samstag war ich schon für 2 Stunden mit RS One draußen, aber nur zum kalibrieren und einfliegen. Also mit Spass war nicht soviel. Abends noch sorgfältig alles für Sonntag vorbereitet:

  • Alle Akkus geladen
  • Lipo-Heizkoffer programmiert (Einschalttimer auf 4:00 Uhr gesetzt)
  • Bodenstation (Globe Flight Black Pearl – Monitor, Downstream-Aufzeichnung im FPV1 DVR ) nochmal kontrolliert
  • Funke geladen
360° Drehung zur Orientierung bei Max-Höhe

360° Drehung zur Orientierung bei Max-Höhe

Am Sonntag früh um 5:00 Uhr geweckt, um 7:30 Uhr bin ich dann los in Richtung Elbe/Geesthacht. Und es war sehr neblig: Sicht unter 50m. Das führte wiederum dazu, dass ich bis zum Startplatz schon 50 Minuten brauchte.

Dort angekommen, das ganze Gerödel ausgeladen und aufgebaut, RS One mit Strom versorgt =>schon taucht das erste Problem auf: die GoPro Hero3 ließ sich nicht einschalten. Na ja, das kennen wir ja schon: alle 2-3 Wochen passiert mir das. Da hilft nur: GoPro aus dem Gimbal rausnehmen, Akku aus der GoPro raus, alles wieder zusammenbauen und weiter gehts. Denkste, kopfklatsch: an alles gedacht, nur an den 2,0mm Inbus nicht. Den braucht man, um die GoPro aus dem H3-2D Gimbal auszubauen. So ein Mist. Also wieder zurück nach Hause, Inbus geholt, Restart. Schon mal 60km und 1,5h umsonst vergondelt.

GPS Track: rauf auf 400m und dann im Korkenzieher wieder runter.

GPS Track: rauf auf 400m und dann im Korkenzieher wieder runter.

Na ja, also verzögerter Start. Gegen 09:30 Uhr war ich dann soweit: rauf auf 250m: immer noch fetter Nebel. Akku ging schon zur Neige, also wieder runter zum Akkutausch. Eine Inspektion des Copters  ergab keine Probleme (er war zwar klatschnass vom Nebel, aber keine Vereisung der Propeller => damit war zwar nicht wirklich zu rechnen, aber sicher ist sicher). Ich hab dann mal eingepackt, und bin weiter elbaufwärts, um evtl. einen besseren Startplatz zu finden (in der Hoffnung, doch noch über den Nebel zu kommen). In Geesthacht schien fast durchgängig die Sonne (die Stadt liegt ca. 40m höher als die Elbe), also wieder runter zum Elbufer. Bin dann nochmal hoch, bei 400m sagte dann die Flight Control (Naza V2): mehr iss nich, mein Limit liegt heute bei 400m über Grund. Hm, hatte ich irgendwann mal selbst einprogrammiert. Auf dem Monitor der Bodenstation hab ich schemenhaft Wolkenstrukturen erkennen können, aber richtig gut zu erkennen war da nichts. Also mehr auf Verdacht geflogen. RS One wieder runter holen war dann doch nicht so einfach: gehört hab ich ihn, aber nicht gesehen. Aber Dank der ins Video eingeblendeten Flugdaten war er halbwegs zu lokalisieren. Und via Geräuschortung konnte ich das gut überprüfen.

Das wars dann erstmal. Habs abgebrochen, weil der Nebel einfach zu fett war. Und was sich noch als Nachteilig erwiesen hat: mit fortschreitender Stunde stieg die Nebelobergrenze immer höher, oben drüber war es extrem diesig. Hilft aber beim nächsten Mal, die Wetterlage diesbezüglich besser zu beurteilen.

Zu Hause dann das Videomaterial gesichtet: war doch etwas besser als erwartet, aber nichts Spektakuläres dabei. Aber immerhin: mein erster Flug „über den Wolken“. Ich bin schon ganz heiß auf die nächste Gelegenheit.

 


 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

css.php