Beispiel-Anwendung mit 3 parallelen Projektinstallationen und individuellem Webfrontend

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Insider-Informationen

Es gab eine Menge Vorarbeiten zu erledigen: in den aktuellen Entwicklungsstand der IPS 4.0 Beta einlesen, 2 Entwicklungs-Umgebungen (1x IPS 4.0 Windows, 1x IPS 4.0 Linux) aufbauen, den RS Project Exporter notdürftig 4.0 (Linux)-fähig zu machen. Da mir das nicht Aufwand genug war, habe ich den Code des RS RainRadar Forecast fast komplett neu geschrieben und das Programm völlig neu strukturiert.

Ein Ärgernis der Vergangenheit war immer wieder, dass der Download der Radarbilder nicht immer exakt dem aktuellen Stundenviertel zugeordnet wurde. Die bisherige Logig war sowas wie eine OCR-Routine, die über den Vergleich der in die Radarbilder links oben eingeblendeten Timestamps eine korrekte Viertelstundenzuordnung zu machen. Hätte auch funktioniert, wenn Wetteronline exakt 1 neues Radarbild innerhalb der jeweiligen Viertelstunde ausliefern würde. War leider (zu oft) nicht so.

Also habe ich die Download-Logiken dahingehend umgebaut, dass die Viertelstunden-Synchronisation primär über den Timestamp des File-Headers erfolgt. Das hat 2 große Vorteile:

 

  1. Steht damit ein ‚amtlicher‘ Timestamp zur Verfügung – nämlich der tatsächliche Zeitpunkt der Erzeugung des Files auf dem Remote-Server
  2. brauche ich nur noch den File-Header abzufragen (und nicht, wie bisher das ganze File runter zu laden)

Dass das enorm Traffic spart (pro Viertelstunde waren bisher ca. 10-20 Download-Versuche notwendig, jedes Radar-GIF ca 500kB groß), dürfte einleuchten. Aber wer glaubt, allein der Timestamp des File-Headers reicht aus, um an ein neues Radar-GIF zu kommen, der täuscht sich gewaltig. Sobald der neue File-Header verfügbar ist, muss das neue, dazugehörige File noch lange nicht verfügbar sein. In der Realität kommt es nicht selten vor, dass es noch 1-2 Minuten braucht, um an das neue, zum File-Header passende neue File zu kommen (in der Zwischenzeit wird vom Webserver stumpf das alte File ausgeliefert).

Also habe ich noch eine Reihe weiterer Checks (bis hin zum Vorher-Nachher-Bildvergleich) eingebaut, um wirklich sicher zu gehen, dass immer die richtigen GIF-Bilder mit der korrekten Zuordnung der aktuellen Zeitschiene vorliegen. Nichts ist ärgerlicher, als wenn die Home-Automation Aktionen falsch oder gar nicht ausführt, weil sie auf unkorrekte Informationen aus dem RS RainRadar Forecast aufsetzt.

Was ist denn nu neu???

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RS RainRadar Konfig-Bereich

OK, genug Script-Gefasel. Was springt für den Anwender heraus?

So ganz ohne neues Feature wollte ich den RS RainRadar Forecast nicht auf die Menschheit loslassen. Also habe ich eine Auswahl der Region ins WFE eingebaut. hier lassen sich alle Wetteronline Radar-Regionen + Deutschland (gesamt) auswählen. Wenn man will, kann man diese Regionen in einer Endlosschleife durchklicken:

  • Deutschland
  • Schleswig Holstein/Hamburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Berlin/Brandenburg
  • Niedersachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Hessen
  • Thüringen
  • Sachsen
  • Baden-Württemberg
  • Bayern

Weiterhin ist das Projekt uneingeschränkt unter IPS 4.0 einsetzbar, und zwar sowohl auf der Windows- als auch auf der Linux-Plattform. Allerdings ist hier zu beachten, dass IP-Symcon 4.0 derzeit (Stand Januar 2016) vom Hersteller als Beta geführt wird. Es funktioniert noch lange nicht alles oder nicht so wie unter 3.4. Als Entwickler kann man auch noch nicht absehen, wann welche Funktionalitäten der 4.0 stabil und final werden. Daher kommt die 4.0 für mich derzeit keinesfalls als produktive Version zum Einsatz, sondern nur als Text- und Entwicklungs-Umgebung. Auch der RainRadar Forecast zeigt hier einige Probleme auf, die allerdings an der nicht fertigen 4.0-Version liegen – nicht aber am RS RainRadar Forecast-Projekt selbst.

 

Download: zur Projekt-Homepage (neu)

Link: Projekt-Homepage (alt)

 


 

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