Wirklich dramatisch war der Ausbau des Projekts auf die 4.0er Version unter Linux nicht. Eigentlich war das der RS IPS Compatibility-Scanner schon unter V1.2 unter Linux lauffähig. Theoretisch. Nur leider war der RS IPS Project Exporter noch nicht soweit. Den habe ich inzwischen notdürftig aufgebohrt und kann nun zumindest Projekte aus IPS 3.4 nach IPS 4.0 WIN + Linux kopieren.

Neues Feature

RS.net_2016-02-02 _09-30_#001

Compatibility-Fallback Script im Projektbaum

Dennoch ist beim Testen was Interessantes aufgefallen: in der unter Linux installierten IPS 4.0 fehlte die ‚__compatibility.inc.php‚. Das wiederum führte dazu, dass ich die aktuelle ‚__compatibility.inc.php‚ als Fallback ins Compatibility Scanner Projekt eingebaut habe. Denn ohne einen Scan nach den in der ‚__compatibility.inc.php‚ aufgeführten Funktionen ergibt ein IPS-Systemscan nicht mal halb soviel Sinn.

Also greift des RS IPS Compatibility-Scanner immer dann auf das mitgelieferte Fallback-Script zu, wenn er die von IP-Symcon mitgelieferte  ‚__compatibility.inc.php‚ nicht findet. Ein entsprechender Warnhinweis erscheint dann im Text des Scan-Ergebnisses. Zwar stellt sich dann die Frage nach der Lauffähigkeit der installierten IP-Symcon-Plattform – aber das soll nicht Aufgabe des RS IPS Compatibility-Scanners sein.

Zwar wird die mitgelieferte Fallback-Version nicht automatisch auf dem aktuellen Stand gehalten (nur bei Updates oder manueller Pflege durch den User), aus meiner Sicht aber besser als nichts.

BackSheeps

RS.net_2016-02-02 _14-26_#001

Wirkungsweise eines BlackSheep-Suchbegriffs in Objektnamen

Ach ja, schwarze Schafe hat wohl jeder ambitionierte IPS-Tester in seinem (IPS-) Objektbaum. Um die nicht alle beim Durchgehen der Scan-Ergebnisse  im Geiste durchzustreichen, gibt es über die Möglichkeit, diese BlackSheeps über den ‚RS IPS Compatibility BlackSheep-Container‚ vom System-Scan auszufiltern. Hier kann sowohl die ID eines einzelnen Scripts als auch die ID einer Kategorie angegeben werden. In letzterem Fall werden alle unterhalb dieser Kategorie hängenden Objekte vom Scan ausgeschlossen. Darüber hinaus kann statt der Objekt-ID auch ein Suchbegriff angegeben werden. Bei Suchbegriffen werden Objektnamen nach Fundstellen gescannt.

Praktisches Beispiel:in den Installler-Scripten des RS IPS Project Exporter kommen (wegen der abwärts-Kompatibilität) auch alte Funktionen aus früheren IPS-Releases zum Einsatz. Diese stellen aber kein Problem dar, da diese immer in Abhängigkeit zur jeweiligen IPS-Version eingesetzt werden (oder auch nicht). Nun ist es aber ziemlich nervig, hunderte von diesen Installer-Scripts im Scan-Ergebnis zu haben – die eh nicht interessieren, weil nur einmal aufgerufen (nämlich zur Projektinstallation) und dann nie wieder.. Das kann man aber leicht umgehen, in dem man diese Scripte über den BlackSheep-Container mit einem Suchbegriff ausfiltert. Diese Schlüsselworte aus dem BlackSheep-Container werden in den Objektnamen gesucht, bei Treffer wird das Objekt vom Systemscan ausgeschlossen.

Auffälligkeiten

RS.net_2016-02-02 _09-38_#001

Beispiel: Quell-Script mit fehlerhaftem Zeilenumbruch

Beim Test ist aufgefallen, dass unter Linux einige Scripte scheinbar keinen korrekten Zeilenumbruch besitzen. Die Folge ist dann, dass bei einem Suchbegriff-Treffer nicht die betroffene Zeile im Scan-Ergebnis ausgewiesen wird, sondern gleich das ganze Script. Die Beispiele, die hier gefunden wurden, stammten alle aus der IPS-Library. Allerdings habe ich den Grund dafür nicht herausfinden können. Und es tritt offensichtlich nur unter Linux auf.

Ein weiteres Problem ist der inkonsitente Umgang im gesamten IPS 4.0 mit der Zeichenkodierung. Dies wird auch im IP-Symcon Forum thematisiert. Eine sich abzeichnende Lösung kann ich dort allerdings nicht erkennen. Daher habe ich mich in diesem Kontext auch entschlossen, das Problem zu ignorieren. Vielleicht gibt es irgendwann eine Lösung, vielleicht aber auch nicht. Auf den Hersteller kann man sich in solchen Dingen leider nicht verlassen. Die Folge davon ist jedenfalls in diesem Projekt, dass die Scan-Ergebnisse unter IPS 4.0 in kryptischen Zeichenfolgen dargestellt werden, wenn deutsche Umlaute im Text enthalten sind. Unter IPS 3.4 gibt es hier keinerlei Schwierigkeiten.

Egal: der RS IPS-Compatibility-Scanner funktioniert – das ist das, was zählt ;-)

 

Zur Projekt-Homepage (und Download): klick


 

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One Response to RS IPS Combatibility Scanner – Update V1.3

  1. Olaf Ullrich sagt:

    Hallo Raketenschnecke,
    wie kann ich denn dieses Skript downloaden? Leider finde ich keinen Einstieg für einen Login beziehungsweise für eine Registrierung.
    Danke und Grüße
    Olaf

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